Junge Männer in Uganda stehen oft vor zwei Lücken auf einmal: Sie kennen Jesus, aber niemand hat ihnen je die Bibel erklärt. Und sie können arbeiten, aber niemand hat sie je einen Beruf gelehrt. Genau da setzen wir an.
Unsere Studenten sollen geistlich stark werden – gegründet im Wort Gottes, verwurzelt im Gebet und geführt vom Heiligen Geist. Wir unterrichten Leiterschaft, Bibelkunde, Theologie, Gemeindebau, Evangelisation, Lobpreis, Seelsorge, geistliches Leben, Ehe und Familie.
Und sie sollen etwas können. Wer die Schule verlässt, hat ein Handwerk in der Hand – Maurer, Zimmermann, und mittlerweile auch Schneiderei und Friseurhandwerk. Damit ernährt er seine Familie, baut am Waisenheim nebenan mit und dient seiner Region ganz praktisch.
„Was du von mir gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sind, auch andere zu lehren.“ – dieser Satz aus dem zweiten Timotheusbrief ist der ganze Plan der Schule in einem Satz.
Deshalb ist bei uns nichts nur Theorie. Was am Vormittag im Unterricht gelehrt wird, wird am Nachmittag auf der Baustelle geübt. Und was in der Bibelstunde ausgelegt wird, predigen die Studenten am Wochenende in den Dörfern.
Später sollen auch externe Mitarbeiter, Praktikanten und Bibelschüler aus dem Ausland mitarbeiten und hier Erfahrung sammeln können. So entsteht mehr als ein Lehrbetrieb – es entsteht ein Ort, an dem junge Männer zu Leitern heranwachsen.